Wartung & Sicherheit 7 Min. Lesezeit
Regelmäßige Kranwartung: Checkliste für tägliche, monatliche und jährliche Kontrollen
Ein gestufter Prüfplan – von den Kontrollen des Kranführers zu Schichtbeginn bis zur jährlichen Belastungsprobe.
Ervan Cranes Engineering
Die meisten Kranausfälle treten nicht plötzlich auf; sie kündigen sich Wochen vorher durch Geräusche, Vibrationen oder einen längeren Bremsweg an. Ein gestufter Prüfplan erfasst diese Signale.
Zu jedem Schichtbeginn (Kranführer)
Bedientasten am Hängetaster und Not-Halt, Endschalter, Hakenmaulsicherung, sichtbare Schäden an Seil oder Kette, Haltewirkung der Bremse (kurzer Hubversuch ohne Last), ungewöhnliche Geräusche. Was Not-Halt, Endschalter, Hakenmaulsicherung und Bremsen leisten und wie sie geprüft werden, erläutert unser Beitrag zu den Sicherheitseinrichtungen am Brückenkran.
Monatlich (Wartungsteam)
Seildurchmesser und Zahl der Drahtbrüche, Rillen von Seilrollen und Seiltrommel, Spurkranzverschleiß der Laufräder, Getriebeölstand, Stärke der Bremsbeläge, Schleppleitungsanlage, Anzugsmomente der Verbindungsschrauben. Wann Seil, Bremsbeläge und Laufräder getauscht werden müssen, zeigt unser Beitrag Verschleißteile am Brückenkran.
Jährlich (autorisierter Service)
Prüfung von Schweißnähten und Durchbiegung am Stahltragwerk, Ausrichtung der Kranbahnschienen und Messung der Spannweite, Schaltschrank und Antriebsparameter, Belastungsprobe und Prüfbericht. Die Nachweise über die jährliche Prüfung werden bei Arbeitsschutzaudits verlangt.
Gestalten Sie den Plan je nach Einstufung des Krans engmaschiger: Bei einem Kran im Dreischichtbetrieb können die monatlichen Kontrollen auf einen Zweiwochenrhythmus verkürzt werden.


